Weizenfeld

Im Mai blühten die Rapsfelder, inzwischen ist das Korn reif, es ist toll die Jahreszeiten anhand der Felder abzulesen. Ich schaue gerne über die Felder, in die Ferne und besonders beim Radfahren hat man ausreichend Zeit den Blick zu genießen. An windigen Tagen sehe ich gerne den Feldern zu, die Bewegungen des Meeres nachahmen.

Beim Anblick der Weizenfelder ist auffallend wie niedrig die einzelnen Pflanzen und verhältnisweise dick die Körner sind. Der kurze Halm und die dicken Körner sind wohl das Ergebnis aus Züchtung, Auslese und Kreuzung verschiedener Weizensorten. Inzwischen soll der Weizen mehr als die doppelte Anzahl seiner ursprünglichen Chromosomen haben (Urweizen). Die Verfremdung des heutigen Weizens begann, als der Hunger ein großes Problem war. Hunger ist heute immer noch ein Problem, jeder hungrige Mensch ist einer zu viel. In den Industrieländern wurde der Hunger (lokal) mehr als gesättigt. Nun versucht man durch „neue Produkte“ weiterhin den Weizen zu verkaufen. Doch die Übersättigung hierzulande zeigt die ersten, negativen Anzeichen. (u.a. Diabetes, Übergewicht…)

Brot, Pizza, Pasta, überall ist Weich-, bzw. Hartweizen enthalten. Viele Kohlenhydrate bedeuten für die Bauchspeicheldrüse Arbeit auf Hochtouren. Registriert der Körper den Verzerr von Kohlenhydraten wird Insulin ausgeschüttet. Insulin öffnet die Eingänge von Fett- und Muskelzellen und schließt die Ausgänge der Fettzellen. Die Kohlenhydrate gelangen als Einfachzucker in die Muskeln als Energiespender für die nächsten Stunden. Das Fett hebt der Körper lieber für schlechtere Zeiten auf. Sinkt allmählich der Blutzuckerspiegel nach etwa 4 Stunden bekommen wir Heißhunger auf mehr und füttern uns, noch bevor die Fettzellen ihre Ausgänge wieder öffnen. Dr. Davis beschreibt diese Vorgänge in seinem Buch: Die Weizenwampe.

Ich persönlich meide es nicht Weizen oder Kohlenhydrate zu essen. Allerdings habe ich meinen Cola-Konsum von täglich 1-1,5 Liter gegen null reduziert. Weg von der Cola kam ich durch einen genialen Trick: Ich habe kurz vor dem Trinken ein Fruchtbonbon in den Mund gesteckt, damit ich beim Trinken einen Geschmack habe. Das funktioniert sehr gut und hat nur einen Bruchteil der Kalorien wie Cola.

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3 Gedanken zu “Weizenfeld

  1. I. 8. Juli 2015 / 9:48

    Interessant, das mit den Kohlenhydraten. Und sehr gut, dass du die Cola kaum noch trinkst. Die ist ja alles andere als gesund.
    Ja, man muss sich manchmal austricksen. Aber nicht lange, und man bekommt gar keinen Appetit mehr darauf.

    Gefällt 1 Person

  2. ralf1969 8. Juli 2015 / 12:26

    Vielleicht noch zu ergänzen, dass eben auch die Light Produkte (die oftmal wirklich keine Kalorien beherbergen) zu einem erhöhten Insulingehalt im Blut führen und die von Dir beschriebenen Abläufe in Gang setzen. Ich war ein Cola Zero Junkie, habe eigentlich nie etwas anderes getrunken. Heute trinke ich ich Sie acuh noch aber eben mal ein Glas. Und Wasser mit einem Spritzer Zitrone, oder als Schorle mit Apfelsaft ist genau so gut. Wobe das mit dem Bonbon probiere ich sicher auch mal 😉

    Gefällt 1 Person

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