Statistiksache

Sagt man in einer Gruppe: „In Mathe war ich nie gut!“, bekommt man wahrscheinlich zustimmendes Nicken. In Mathe sind die meisten gar nicht so schlecht. Ich sage es auch, dabei ist das völliger Blödsinn. In Mathe hatte ich bis zur Uni immer nur Einser, aber sag das mal in einer Gruppe…

Bisher hatte ich mir immer überlegt woher die Schwankungen beim Abnehmen kommen. Man ist sehr schnell bei Erklärungen wie dem eingelagerten Wasser. Auf dem Weg zum Diätexperten dürfen diese wagen Antworten nicht genügen, es wird Zeit für Fundiertes. Deshalb baue ich mit Excel ein Berechnungstool für die Kalorienbilanz, das Zusammenhänge zwischen Essen/Gewicht und Sport/Gewicht sowie Essen/Sport grafisch zeigt. Später soll die Tabelle sogar die Richtigkeit von Mengenangaben beurteilen.

Hier eine Vorschau der ersten Version.

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6 Gedanken zu “Statistiksache

  1. I. 18. Januar 2016 / 9:50

    Das ist sehr interessant. Aus meinen nichtmathematischen Beobachtungen habe ich bisher erkannt, dass sich bei mir die Kalorienmenge immer nach 2 Tagen bemerkbar macht, sowohl nach oben wie auch nach unten.
    Anfangs wollte ich mal feststellen, wie sich bei der Ernährung die Verteilung von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett auf die Abnahme auswirken, aber dann habe ich die Werte doch nicht regelmäßig eingetragen.
    Bin gespannt auf deine Ergebnisse.

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    • close100 19. Januar 2016 / 18:57

      Das ist ein sehr guter Hinweis! Ich hatte mir tatsächlich auch überlegt das Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten mit in die Rechnung einzubeziehen. Ich fürchte aber auch so viele Werte nicht eintragen zu wollen. Einmal in der Woche Gewicht, 7 mal Kalorien und die Radkilometer sind noch realistisch. Schon daraus lassen sich so viele Daten generieren, ein Wahnsinn!

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  2. Marc Winking 18. Januar 2016 / 16:28

    Hi, zu den Schwankung hab ich einen Artikel:
    http://kochkatastrophen.blogspot.de/2014/02/gewicht-teil-1-gewichtschwankungen.html

    Und auch, wie man das statistisch korrigiert, mit dem sogennanten Trendgewicht. Mit dem Trend werden die Schwankungen ignoriert und Du siehst, wie sich dein Körpergewicht tatsächlich entwickelt:
    http://kochkatastrophen.blogspot.de/2014/02/gewicht-teil-2-das-trendgewicht.html

    Viel Spass beim Einbauen, das Trendgewicht rockt! 🙂

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    • close100 19. Januar 2016 / 18:51

      Danke für deine Hilfe, das Trendgewicht ist eine gute Idee, um die Ungleichmäßigkeiten in der Gewichtskurve herauszufiltern. Mein Ansatz hat einen analytischen Anspruch, nämlich aus den Kaloriendefizit und dem Maß an Bewegung die „zittrige Linie“ zu beurteilen. Vor allem geht es mir aber darum ein Verständnis für den Körper und Stoffwechsel aufzubauen. Es gibt sozusagen einen höheren Anspruch als das Projekt selbst.

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  3. Marc Winking 20. Januar 2016 / 8:51

    Zur Beurteilung hilft der Tip von oben, das hab ich auch festgestellt – das Körpergewicht reagiert nach ca. 2 Tagen erst so richtig. Ausser, wenn Du einen Refeed-Day machst, also: deine Glykogen-Speicher sind geleert (das Zuckerwasser an Muskeln und Leber) und Du füllst sie mit Kohlehydraten wieder auf – das geht ratzfatz und das Ergebnis siehst Du gleich am nächsten Tag auf der Waage. Davon darf man sich einfach nicht irre machen lassen und da hilft die Trendlinie.

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  4. alex 20. Januar 2016 / 20:46

    Hallöchen Ihr „trockenen Zahlenauflister“,

    😉

    der Stoffwechsel kennt meiner Erkenntniss nach so viele variable Parameter, das ich mir echt überlegen würde das schlüssig aufzulisten.

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