Mein blauer Tag

Letzten Samstag hatten wir unser Gartenfest zu feiern. Es gab einen Kühlschrank voll Grillfleisch, Bier und Softdrinks, nebst Knabbereien. Zwei meiner besten Uni-Freunde waren auch dabei und leisteten mir an diesem Abend Gesellschaft. Bei dem Kuchen vorweg hielt ich mich zurück, ich konzentrierte mich lieber auf das Bier, Fleisch und Cola. Die Atmosphäre war ansprechend. das Bier direkt vor dem Schlafengehen war wohl das Beste. Der Wiedereinstieg am Folgetag war überhaupt kein Problem gewesen. Am gestrigen Tag ist mir die Diät dafür etwas schwerer gefallen.

Sonntag war ich zusammen mit Freunden im Theater, die letzte Vorführung von Erzengel war sehr schön. Die Veränderung zwischen Premierenvorstellung und das letzte Aufführung des Stücks konnte ich teilweise wahrnehmen. Tanztheater gefällt mir mit jedem Mal besser, der Tanzführer vorweg half noch mal dabei die Geschehnisse auf der Bühne etwas besser einordnen zu können. Den hatte ich nicht bei der Premiere. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es mir ohne Einführung fast besser gefiel. Da war man mehr auf sich gestellt, das Erlebte einzuordnen.

In letzter Zeit denke ich sehr viel an Vanessa, es tut immer noch weh keinen Kontakt mehr mit ihr zu haben. Immer wieder schaue ich mal im Whatsapp nach, wann sie zum letzten Mal online war. Das ist nicht um etwas herauszufinden oder aus Neugierde, sondern einfach nur um einen pseudokontakt zu halten. So wie damals, als wir stundenlang telefonierten, obwohl es nicht immer was zu sagen gab. Das schaffte ein Gefühl der Vertrautheit. Nun unternehme ich beinahe jeden Tag des Wochenendes etwas und lerne neue Leute kennen. Sie unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander, so anders als das was ich vorher kannte und schätzte. Damit geht es mir eher schlecht, ich hoffe es ist wirklich nur ein Lernprozess.

 

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Ein Gedanke zu “Mein blauer Tag

  1. alex 19. Juli 2016 / 18:38

    Ja manchmal gibt so „Beziehungen“ zu alte Gefühle, die einen nur schwer loslassen. Es dauert ewig bis man es versteht, irgendwann sind sie auch weg. Doch irgendwie-irgendwann sind sie wieder so präsent, als wär´s gestern gewesen.

    Bei mir ist das jetzt schon fast ein Zeitraum von 30 Jahren.

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